Details: Faesch Johann Jakob

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Faesch Johann Jakob


Die beiden Brüder Johannes und Johann Jakob Faesch heirateten in den 1750ern zwei Töchter des Niederländers David de Hoy und erhielten als Mitgift die vier Plantagen „Herstelling“, „Marienburg“, „Voorburg“ und „Hoyland“ mitsamt Sklaven in Surinam. Sie verwalteten ihre Geschäfte von Amsterdam aus, wo sie Zucker und Kaffee ihrer Plantagen importierten. Nach dem Tod seines Bruders 1768 kümmerte sich Johann Jakob Faesch allein um die Plantagen, ab 1794 im Rahmen der Firma „Braunsberg, Faesch & Cie.“. Nach seinem Tod beerbten ihn seine fünf Kinder. Jean-Jacques, der Älteste, übernahm die Geschäfte in Amsterdam und die Plantagenverwaltung.

Zeitraum: 1732 - 1796

Herkunft: Basel Stadt (BS)

Wo und wie tätig: Amsterdam (Niederlande), Surinam, Übriges Europa | Sklavenhalter, Handel

Als was tätig: Kolonialwarenhändler, Plantagenbesitzer, Sklavenhalter

Quellen:

David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 72-76.









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