Details: Escher-Zollikofer Heinrich

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Escher-Zollikofer Heinrich


Heinrich Escher-Zollikofer war der Sohn von Johann Caspar Escher und Vater von Alfred Escher. Er reiste mit seinem Chef Hans Conrad Hottinger 1793 in die USA, wo er als dessen Agent bis 1806 blieb. Unter anderem befassten sich die beide mit Ansiedlungsunternehmen und Liegenschaftshandel in Georgia und Pennsylvanien. 1804 kam er nach South Carolina, wo er mit Baumwolle, Tabak, Reis und Kaffee zu handeln begann. Von 1806-1812 arbeitete er in Hottingers Firma in Paris, 1812-1814 wiederum in den USA. Er besass die Kaffeplantage „Buen Retiro“ in Kuba und ein Gut in Pennsylvania, sowie ziemlich sicher auch Sklaven, welche die Ländereien bewirtschafteten. Die Plantage „Buen Retiro“ soll sich von 1818-35 in Eschers Besitz befunden, aber keinen Gewinn abgeworfen haben. 1826 kaufte Escher Land in Zürich, worauf er 1828-31 die Villa Belvoir bauen und einen Garten mit exotischen Pflanzen anlegen liess, die er teilweise aus Amerika mitgebracht hatte.

Zeitraum: 1776 - 1853

Herkunft: Zürich (ZH)

Wo und wie tätig: Zürich ZH, USA, Paris, Kuba, Schweiz | Handel, Sklavenhalter

Als was tätig: Kolonialwarenhändler, Plantagenbesitzer, Sklavenhalter

Quellen:

David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 101-102.

Kuhn Konrad J. / Ziegler-Witschi Béatrice, Die Stadt Zürich und die Sklaverei. Verbindungen und Beziehungen. Bericht zuhanden des Präsidialdepartements der Stadt Zürich, Zürich 2007.

Peyer Hans Conrad, Zürich und Übersee um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, in: Aubin, Hermann u. a. (Hg.), Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wiesbaden 1965, S. 210-211.





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