Details: Cruchaud François

Diese Seite enthält alle von cooperaxion zusammengetragenen Informationen zur aus der Datenbankliste aufgerufen Person oder Personengruppe.

Die Details können gedruckt (bitte Button rechts verwenden) und dann auch als PDF gesichert werden. Es werden nur die relevanten Informationen angezeigt. Bilder, Menüs etc. erscheinen nicht.

Über das Menü 'Datenbank' gelangen Sie wieder auf die Übersichtstabelle mit allen Einträgen.



Cruchaud François


André Brugger, François Cruchaud und Nicolas Ott besassen zu dritt eine Kaffeeplantage im Orgelgebirge in der Provinz Rio de Janeiro. Als 1829 Cruchaud starb, bevollmächtigte der schweizerische Konsul in Rio, Auguste de Tavel, zwei ebenfalls dort ansässige Schweizer namens Constantin Fischer und James de Luze mit der Erstellung des Inventars der Plantage. Sie wies über 70’000 Kaffeebäume auf und 55 Sklaven arbeiteten auf ihr. Der Wert der Sklaven schien etwa die Hälfte des Plantagenwerts auszumachen. Vincent Übelhart kaufte Cruchauds Anteil auf, die Hälfte der Plantage, wie der Konsul Tavel bestätigte. Cruchaud schien noch eine weitere Plantage, vermutlich namens „Bom Vallo“, zur Hälfte besessen zu haben, ihm gehörten darauf 35 Sklaven.

Zeitraum: 18. / 19. Jahrhundert

Herkunft: Übrige Schweiz

Wo und wie tätig: Brasilien, Brasilien | Sklavenhalter

Als was tätig: Plantagenbesitzer, Sklavenhalter

Quellen:

Ziegler Béatrice, Sklaven und Moderne – eine unerträgliche, aber nicht unverträgliche Kombination, in: Scheuzger Stephan / Fleer Peter (Hg.), Die Moderne in Lateinamerika. Zentren und Peripherien des Wandels, Frankfurt 2009, S. 143-144.









© Copyright cooperaxion.org - Optingenstr. 12, 3013 Bern, T +41 31 535 12 62, info@cooperaxion.org | Datenbankentwicklung & Design: webtek.ch

Gedruckt am 22.10.2020 02:56:26