Details: Trembley Jean

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Trembley Jean


Nachdem er zunächst in La Rochelle als Kaufmann tätig war, zog er 1755 nach Saint-Domingue, wo er verschiedene Plantagen kaufte und mit Verlust wieder verkaufen musste. Er versuchte, dort Baumwolle und Indigo anzubauen. Um 1776 besass er um die 30 Sklaven, aus Benin, Elmina, Nigeria, Angola, von der Goldküste und dem Kongo. Geschäftlich hatte er in den über 40 Jahren auf Saint-Domingue wenig Glück. Er starb vermutlich beim Sklavenaufstand von 1791.

Zeitraum: 1719 - 1791

Herkunft: Genf (GE)

Wo und wie tätig: Saint-Domingue (Haiti), Karibik | Sklavenhalter

Als was tätig: Plantagenbesitzer, Sklavenhalter

Quellen:

David Thomas / Etemad Bouda / Schaufelbuehl Janick Marina, Schwarze Geschäfte. Die Beteiligung von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert, Zürich 2005, S. 83.

Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 241.

Streckeisen Sylvie, La Place de Genève dans le Commerce avec les Amériques aux XVIIe et XVIIIe siècles, in: Mémoires d'esclaves, Musée d'ethnographie, Genève 1997, S. 35, S. 41-45.





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