Details: Billwiller Jakob Friedrich

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Billwiller Jakob Friedrich


Billwiller kam 1836 nach Rio de Janeiro. 1844 gründete er zusammen mit dem St. Galler Jakob Laurenz Gsell eine eigene Handelsfirma namens „Billwiller, Gsell & Co.“, die Stoffe importierte, Kaffee exportierte und möglicherweise auch mit Sklaven handelte. 1847 hielt sich Billwiller in der Schweiz auf, wo er eine St. Gallerin heiratete und diese mit nach Rio de Janeiro brachte. Gsell hatte ihnen dort vorsorglich ein Haus sowie zwei männliche Haussklaven und eine weibliche Haussklavin gemietet. Billwiller schien seine Sklaven laut Zeitgenossen nicht besonders human behandelt zu haben. Bereits 1850 reiste er mit seiner Familie zurück in die Schweiz. In Brasilien leiteten die früheren Teilhaber von Gsell und Billwiller, der St. Galler Reinhard Laquai und der Basler Heinrich David, die Firma weiter - nun unter dem Namen „Laquai, David & Cie.“.

Zeitraum: 1813 - 1879

Herkunft: St. Gallen (SG)

Wo und wie tätig: Rio de Janeiro (Brasilien), Brasilien | Handel, Sklavenhalter

Als was tätig: Kolonialwarenhändler, Sklavenhalter

Quellen:

Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 57-63.

Müller-Lhotska, Urs Alfred, Jakob Laurenz Gsell 1815 - 1896 : vom Unternehmer in Rio de Janeiro zum Bankier in St. Gallen : Globalisierung im 19. Jahrhundert, Zürich 2008, S. 49-75, S. 85-101.







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