Details: Karrer / Hallwyl (Regiment)

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Karrer / Hallwyl (Regiment)


Das Regiment Karrer/Hallwyl war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1719-1763) als Teil der französischen Marinetruppen im Dienst der „Französischen Westindien-Kompanie“ in Louisbourg (heute Kanada) stationiert. Es bestand anfänglich aus 3 Kompanien mit insgesamt 600 Männern. 1724 wurden 200 von ihnen nach Martinique versetzt, und später 400 Männer in Saint-Domingue stationiert. Das Regiment Karrer wurde bis zu seiner Auflösung 1763 auch gegen Sklavenaufstände eingesetzt. Dabei waren neben General Charles Daniel de Meuron auch: Oberst Franz Adam Karrer (1672-1741) und sein Sohn Ludwig (Louis) Ignaz Karrer (gest. 1751) aus Solothurn. Der Vater Karrer übergab das Regiment 1736 an seinen Sohn. 1752 übernahm das Regiment Oberst und später Graf und Feldmarschall Franz Josef von Hallwyl (1719-1785) aus Solothurn, das Regiment wurde von da an Hallwyl genannt. Eventuell auch zum Regiment gehörten: Oberstleutnant Jean-Jacques Ammann aus Fribourg, Gouverneur Frédéric Haldimann aus Yverdon, Schiffskommandant Christian Marugg aus Graubünden.

Zeitraum: 18. Jahrhundert

Herkunft: Übrige Schweiz

Wo und wie tätig: Karibik, Karibik | Kolonialdienst

Als was tätig: Kolonialbeamte

Quellen:

Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 272.

Historisches Lexikon der Schweiz: www.hls-dhs-dss.ch







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