Black lives matter

George Floyds gewaltsamer Tod und die Proteste gegen Polizeigewalt wirken auch in der Schweiz nach. Die notwendige Debatte über Rassismus, Kolonialismus und Sklaverei läuft plötzlich in grossem Tempo. Die Hintergrundinformationen von Cooperaxion sind gefragt und bilden da und dort die Basis für öffentliche Kritik und Aktionen.

Das Wandalphabet im Berner Wylerschulhaus, die Colonialbar am Kornhausplatz, Denkmäler von Escher in Zürich oder De Pury in Neuenburg oder die Schoggigupf-Diskussion wecken unglaubliche Emotionen. Denn die koloniale Vergangenheit und ihre Rechtfertigungen waren in der Öffentlichkeit bisher noch wenig bekannt noch verarbeitet ...

Doch seit Jahrzehnten (!) arbeiten Historiker*innen gerade in der Schweiz diese Geschichte auf. Cooperaxion wirkt seit 15 Jahren mit, durch Bildungs- und Informationsarbeit eine aktive Erinnerungskultur zu schaffen. Es geht um Sprache und Wortwahl, kolonial geprägte Orte, weisse Privilegien und Wohlstand, der von Kolonialismus und Sklavenhandel profitierte.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Informationen nutzen. Wir staunen über das zurzeit rasch steigende Bewusstsein in diesen Fragen. Und wir sind dankbar für Ihre Unterstützung, damit wir unsere gemeinnützige Arbeit fortführen können.