Stadtrundgang in Bern

Aktuelle Führungen Bern kolonial

Der Stadtspaziergang vom 7. August ist ausgebucht. Die nächsten Touren finden an den Freitagen vom 14. und 21. August in Bern statt. 

Rathaus, Holländerturm oder Waisenhausplatz: Die Führung von Cooperaxion durch die Bundesstadt erzählt Geschichte und Geschichten rund um Spekulationen mit der Sklaverei, rassistische Bilder im öffentlichen Raum und schweizerische Verwicklungen. Erfahren Sie während rund 1 ½ Stunden zu Fuss mehr über den Dreieckshandel und den helvetischen Kolonialismus ohne Kolonien. Leitung: Karl Johannes Rechsteiner, Cooperaxion.

Die nächsten Führungen durch Bern findet statt an den Freitagen, 14. und 21. August 2020, 17 bis 18.30 Uhr. Treffpunkt jeweils um 17.00 Uhr beim Rathaus Bern, Abschluss beim Bärenplatz. Preis pro Person Fr. 25.-. Anmeldung ist erforderlich: Telefon 031 535 12 62 oder per Mail an info@cooperaxion.org

Weitere Informationen zu den Stadtrundgängen finden Sie hier.

Black lives matter

George Floyds gewaltsamer Tod und die Proteste gegen Polizeigewalt wirken auch in der Schweiz nach. Die notwendige Debatte über Rassismus, Kolonialismus und Sklaverei läuft plötzlich in grossem Tempo. Die Hintergrundinformationen von Cooperaxion sind gefragt und bilden da und dort die Basis für öffentliche Kritik und Aktionen.

Das Wandalphabet im Berner Wylerschulhaus, die Colonialbar am Kornhausplatz, Denkmäler von Escher in Zürich oder De Pury in Neuenburg oder die Schoggigupf-Diskussion wecken unglaubliche Emotionen. Denn die koloniale Vergangenheit und ihre Rechtfertigungen waren in der Öffentlichkeit bisher noch wenig bekannt noch verarbeitet ...

Doch seit Jahrzehnten (!) arbeiten Historiker*innen gerade in der Schweiz diese Geschichte auf. Cooperaxion wirkt seit 15 Jahren mit, durch Bildungs- und Informationsarbeit eine aktive Erinnerungskultur zu schaffen. Es geht um Sprache und Wortwahl, kolonial geprägte Orte, weisse Privilegien und Wohlstand, der von Kolonialismus und Sklavenhandel profitierte.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Informationen nutzen. Wir staunen über das zurzeit rasch steigende Bewusstsein in diesen Fragen. Und wir sind dankbar für Ihre Unterstützung, damit wir unsere gemeinnützige Arbeit fortführen können.

weitere Beiträge