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AKTUELL

Stadtführungen

Stadtführungen in Bern, Neuenburg, Freiburg und Thun

In allen vier Städten führt Cooperaxion für Gruppen Stadtrundgänge auf kolonialen Spuren durch: deutsch, französisch oder englisch - Dauer ca. 1 Stunde 45 Minuten - weitere Informationen zu den Stadtrundgängen finden Sie hier.

 Einen Einblick in den Berner Rundgang gibt die Sendung von Radio SRF vom 23. Juni 2020 über die kolonialen Spuren in Bern - hier der Link

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SOS Petropolis

Im brasilianischen Petrópolis führten heftige Regenfälle zum wiederholten Mal zu schweren Erdrutschen, die unzählige Familien obdachlos zurücklassen. Von der grössten Tragödie in der Geschichte der Stadt wird im medialen Diskurs mit Blick auf die Todesopfer gesprochen: über 200 Menschen haben ihr Leben verloren, Dutzende werden immer noch vermisst. Unsere Partnerorganisation in Petrópolis CDDH organisiert Wasser-, Lebensmittel- und Kleiderspenden sowie psychosoziale Begleitung der betroffenen Menschen. Mit einer Spende unterstützen sie das CDDH darin, weiterhin die Nothilfe zu leisten, die dringend gebraucht wird: PC 46-7916-6, Vermerk: SOS Petrópolis.


www.bern-kolonial.ch - der Online Stadtplan von Cooperaxion

Was haben Geranien mit Kolonialismus zu tun?
Wer klaute den Ekeko-Gott in Bolivien?
Wie können Schönheitsideale rassistisch sein?
Der Berner Online-Stadtplan von Cooperaxion beantwortet solche Fragen. Er blickt hinter Fassaden und zeigt vielfältige Spuren kolonialer Verstrickungen und rassistischer Hintergründe. Dieses so genannte «City-Mapping» betrachtet die Bundesstadt aus neuer Perspektive und erzählt verdrängte Geschichte(n). Denn das koloniale Erbe der Schweiz wirkt bis heute. Diese Webseite macht dies sichtbar.

Im August 2021 wurde diese Webseite im Berner Kunstmuseum lanciert. Hier die Referate und Beiträge an der Veranstaltung:

Hier finden Sie Medienreaktionen zur Lancierung des Online-Stadtplanes:


    Raum für Integration und gesellschaftliche Teilnahme in Rio de Janeiro

    Brasilien befindet sich in einer schweren sozioökonomischen und umweltpolitischen Krise. Derzeit leiden 19 Millionen Menschen in Brasilien an Hunger. Die Armut hat nicht nur wegen der tragischen Situation der Covid-Pandemie im Land zugenommen, sondern auch wegen der derzeitigen Reduktion der Sozialpolitik. Auch die von Cooperaxion unterstützten Sozialprojekte leiden unter der Situation. In Petrópolis (RJ) engagieren wir uns mit dem CDDH (Zentrum für die Verteidigung der Menschenrechte) aktiv gegen die Verletzung von Menschenrechten und für die gesellschaftliche Teilnahme sozial benachteiligter Menschen. Weitere Information zum Projekt Pão&Beleza finden sie auf der Projektseite Brasilien.  Wir freuen uns über Ihre Unterstützung in Form einer Spende auf das Postkonto 46-7916-6 mit dem Vermerk CDDH.


    Globales Engagement im Dreieck Brasilien - Liberia - Schweiz

    Internationale Zusammenarbeit braucht dringend ein Bewusstsein für die Vergangenheit und ein Verständnis für globale Zusammenhänge, denn es geht um viel mehr als so genannte "Entwicklung". Deshalb arbeitet Cooperaxion entlang der historischen Routen des sogenannten Dreieckhandels. Die Projekte helfen beim Aufbau von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in den Regionen Codó/Maranhão und Petropolis/Rio de Janeiro in Brasilien – bis 2020 auch in Liberias Hauptstadt Monrovia. In der Schweiz sensibilisieren wir mit Bildungsarbeit für die Verflechtungen in den Kolonialismus und Sklavenhandel sowie die Nachwirkungen der frühen Globalisierung. So engagiert sich Cooperaxion für interkulturelles Lernen im globalen Süden und in der Schweiz. Für neue Perspektiven auf alten Routen.

    Stadtrundgänge auf den Spuren des Sklavenhandels in Bern, Thun, Freiburg und Neuenburg

    Besondere Rundgänge in verschiedenen Schweizer Städten erzählen von Verstrickungen in Sklavenhandel und Kolonialismus und schlagen eine Brücke zur Gegenwart. Ideal für Betriebsausflüge, Team-Events oder Schulklassen ab der Oberstufe. Die Führungen von Cooperaxion in Bern, Neuenburg, Freiburg und Thun dauern gut 1,5 Stunden als Spaziergang zu Fuss, individuelle Buchungen für Gruppen. Führungen in deutscher oder französischer Sprache. In andern Schweizer Städten werden die Führungen von befreundeten Organisationen angeboten - weitere Informationen finden Sie hier. Zur aktuellen Führung in Bern siehe hier.


    Brasilien: Babaçu, eine Nuss mit Potenzial

    Im Nordosten Brasiliens stärkt ein lokales Projekt die Position der Quilombo-Gemeinschaften, die vor 300 Jahren von versklavten Menschen gegründet wurden. Die Nüsse der wild wachsenden Babaçu-Palme sind eine wichtige Einkommensquelle für die Familien und Symbol für die regionale Frauenbewegung. Die Genossenschaft der Babaçu-Knackerinnen verarbeitet die Babaçu-Nuss in der eigenen Öl-Mühle zu Seifen und Öl und bietet damit den Knackerinnen eine alternative und faire Absatzmöglichkeit ihrer Produkte. Mit drei weiteren Quilombo-Gemeinschaften kämpft Cooperaxion für die Anerkennung ihres Landes, das ein grosses Agrarunternehmen für sich beanspruchen will. Gemeinsam mit den Quilombolas werden soziale und wirtschaftliche Perspektiven vor Ort geschaffen, die Menschenrechte verteidigt, die Selbstversorgung und der Schutz der natürlichen Ressourcen gefördert. Projektbeschriebe und Impressionen finden Sie hier.

    Unterstützung der Partnerinnen und Partner im Süden

    Die Stiftung Cooperaxion sichert durch Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit vielfältige Projekte in Brasilien. Cooperaxion vernetzt, ermutigt und befähigt Partnerorganisationen entlang der ehemaligen Sklavenhandelsrouten, das heisst in Brasilien und bis 2020 auch im westafrikanischen Liberia bei der Umsetzung ihrer Projekte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden in den Bereichen Projektentwicklung, Organisationsmanagement und Finanzwesen gefördert. Die Projekte und die Kompetenz der Organisationen begleitet Cooperaxion mit Besuchen vor Ort und durch Betreuung aus der Schweiz.